Montag, 25. Mai 2015

Ich bin dankbar für jede Kritik,

solange sie nur sachlich bleibt. (Otto von Bismarck)

Bei diesem Zitat musste ich unwillkürlich an zwei Menschen denken, die mich erst in ihre Kreise aufgenommen und dann beschimpft und beleidigt haben.

Es kann doch nicht so schwer sein zu lächeln ! ! !
Bei meiner Sammlung "take it with a smile - es darf gelächelt werden" gibt es zwei Seiten die Dinge zu betrachten: Man kann sie mit Humor nehmen, kann sie aber auch in der Luft zerreißen und alles Negative, das man irgendwie herausholen kann, zu Tage fördern. Ich sehe mein Glas immer halbvoll und nicht halbleer und genau das möchte ich an alle weitergeben, die auf meine Bilder stoßen.

Damit sich alle Nutzer in meinen Gruppen, auf meinen Seiten und Sammlungen wohlfühlen, möchte ich auf ein paar Umgangsformen aufmerksam machen, ohne die ein friedliches Miteinander leider nicht möglich ist.

Nur gegenseitiger Respekt und Höflichkeit sorgen für eine gute Diskussion. 
Sachliche Kritik ist erwünscht, aber ...

... bist du anderer Ansicht als ich zu einem Thema, bring das sachlich und respektvoll in einem Kommentar zum Ausdruck. Beschimpfungen und Beleidigungen haben hier keinen Platz und werden umgehend und kommentarlos von mir entfernt und der Verursacher blockiert.

Weder mein Profil noch meine Seiten, Gruppen oder Sammlungen hier auf Google+ sind Treffpunkte für irgendwelche Debatten zum Klimaschutz oder um alle Andersdenkenden zu beleidigen und zu beschimpfen. Denk daran bevor du einen Kommentar hinterlässt. Es könnte dein letzter sein.

Nachfolgend ein paar Beispiele, die mich zu diesem Beitrag veranlasst haben, ohne die Beschimpfer und Beleidiger zu nennen.
Eine Bohrinsel unweit eines der Sandstrände im Nordosten der Insel Teneriffa
Jeder Fortschritt hat zwei Seiten. In diesem Fall geht es um die Insel Teneriffa. Es gibt wohl keinen unter Euch, der nicht wenigstens von dieser Insel gehört hat. Auf dieser Insel wurde ich auf ganz krasse Weise damit konfrontiert, dass Fortschritt mit dem einfachen Leben Hand in Hand gehen, während beide Seiten davon profitieren und gegenseitig Spuren hinterlassen. Die einen die schöneren, die anderen weniger schöne.
Öltanker und Fischerboote direkt am Badestrand
Mein erster Besserwisser meldete sich auf das obige Foto mit der Bohrinsel unweit vom Badestrand, wo sich auf der einen Seite Touristen sonnen und gleich daneben ein Öltanker und Fischerboote befinden. Der Ausblick allein schon nicht gerade einladend, aber die Badenden scheint es nicht weiter zu stören. Sie strömen immer noch in Scharen auf die Insel und genießen ihren Urlaub, auch mit Ölbohrinsel, Öltanker und Fischkutter gleich vor der Nase.

Wenn wir auf Reisen gehen, dann wohl mehr um der Natur zu frönen, uns unter Einheimische zu mischen und falls es sowas noch gibt - unberührte Natur zu schnuppern. Ich bin zwar auch nicht begeistert, wenn ich in einem Urlaubsparadies wie Teneriffa mit einer Bohrinsel in Sichtweite baden soll, aber bevor ich über etwas herziehe oder sogar andere beleidige und beschimpfe, versuche ich erst beide Seiten zu sehen und zu verstehen.

So auch in diesem Fall. Ich habe das erste Foto schon während meines Aufenthalts auf der "Insel des ewigen Frühlings" gepostet und prompt meldete sich ein Deutscher, der als er in seinen wohlverdienten Ruhestand ging, nach Teneriffa auswanderte, dort den großen Macker mimt - angeblich bedeutender Künstler, von dem noch keiner was gehört hat. Er schimpfte auf eine bösartige Art und Weise gegen Touristen, welche auf die Insel kommen, aber kein Geld bei den Einheimischen hinterlassen sondern diese angeblich auf unverschämte Weise ausbeuten. Kann man sehen wie mal will.

Er selbst sieht sich als Einheimischer, bezieht seine Rente aber aus Deutschand, ist hochgradig frustriert, dass er seine Kunstwerke nicht in dem Maße an Touristen verkauft, wie er es sich wahrscheinlich vorgestellt hat und auch hier nicht das Luxusleben, das er sich erträumt hat, führen kann.

Einer der wie die ganze Insel auch auf Touristen angewiesen ist, sollte vielleicht weniger gegen diese schimpfen. Es könnte sein, dass genau diese Touristen seine frustrierenden Kommentare lesen und das könnte für sie ein Grund sein seine Werke nicht zu kaufen.

Das mit der Bohrinsel so nahe am Strand gefällt mir ganz und gar nicht, aber liest man sich ein bisschen in die Wirtschaft der Insel rein, kann man den Grund schon verstehen. Ein Großteil der Einwohner war wohl ebenfalls dagegen, aber keiner von denen wehrt sich gegen ständig wachsende Touristenzahlen.

Manchmal muss man auch in den sauren Apfel beißen. Fortschritt hat eben zwei Seiten.
Recycling auf Teneriffa im noch recht ursprünglichen Norden der Insel
Diesen Superman kriegen wohl wenige Touristen zu Gesicht, es sei denn sie verirren sich irgendwo ganz in den noch teilweise uberührten Norden der Insel, ins tiefste Anaga-Gebirge. Ich fand die Idee gar nicht so schlecht, denn betrachtet man die ganze Story dahinter ist es eigentlich eine günstige und dazu noch künstlerische Lösung von Recycling. Viele Wracks aller Art findet man immer wieder in den abgelegenen Regionen der Insel, die man dort einfach verrotten lässt. Dies ist in meinen Augen die schönere Variante, auch wenn es vielleicht kitschig wirkt.

Ohne LKWs keine Infrastruktur - ohne Touristen keine Wirtschaft auf der Insel. Die Menschen auf der Insel leben zu mehr als 80% vom Tourismus. Und der zieht eben auch negative Schatten mit sich.

Da sich die Einwohner aber nicht gegen sondern für den Fortschritt entschieden haben, sind sie wohl oder übel gezwungen damit umzugehen. Und ich finde die Menschen auf Teneriffa tun das auf eine ganz nette Weise. Wenn das Geld fehlt einen derartigen LKW auf dem spanischen Festland zu verschrotten, kann man auch ein kleines Kunstwerk daraus machen. Ob es nun tatsächlich Kunst ist, darüber kann man streiten, aber der LKW ist sauber aufgeräumt und gleichzeitig ein Hingucker.

Und schon wieder war's ein Deutscher, der zu stänkern begonnen hat. Sofort abschleppen und wie kann man das überhaupt als was anderes als Umweltverschmutzung betrachten?

Ein weiteres Foto, das schon wieder bei einem Deutschen - diesmal linksoriert, wie er selber sagt - ausgelöst hat.
Man kann doch in allem etwas Negatives sehen. Ich fand es einfach lustig, wie so "ein halbes Auto" quer geparkt werden kann und habe es deswegen festgehalten und in meiner Sammlung "Take it with a Smile - es darf gelächelt werden" veröffentlicht. 

Einer Person haben diese "Stinker" nicht gefallen und sie gingen ihm alle am A... vorbei - wie er wortwörtlich sagte. Ich musste erst eine Sekunde überlegen was er damit gemeint hat, bin aber schnell zu dem Schluss gekommen, dass er Autos nicht mag. Schön und gut, aber man kann es doch etwas netter ausdrücken ;-). Autos nein, aber Alta Badia schon. Da fragte ich ihn mit einem Augenzwinkern, ob er denn zu Fuß bis nach Südtirol geht. 

Das hat wohl das Fass bei diesem Menschen zum Überlaufen gebracht. Er beleidigte mich und alle anderen, die ein Auto benutzen, um sich von A nach B zu bewegen. 

Für ihn gibt es nur öffentliche Verkehrsmittel. Sein gutes Recht, aber sollte nicht jeder selber entscheiden können, wie er sich gerne  fortbewegen möchte und nicht Andersdenkende gleich beschimpfen und beleidigen? 

Wer über obige Themen diskutieren möchte, möge sich die entsprechenden Gruppen dafür aussuchen. Es gibt bestimmt welche hier auf Google+. 

Ich bin offen für alles und für jeden und habe auch nichts dagegen kontrovers über ein Thema zu diskutieren. Ich habe aber eine extreme Phobie gegen Beleidigungen und Schimpfworte. Wenn ihr kommentiert, denkt bitte daran.

Bei mir gilt die Devise: Leben und leben lassen!

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